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Josef Halmos - Jude? Christ? Mensch aus München

Lesung mit Musik
mit Dr. Andrea Schmölder-Veit

11. November 2026

Ev.-freik. Gmde. (Baptisten) - 18.30 Uhr
Holzstraße 9, München


Anlässlich seines 83. Todestags erinnern wir an Josef Halmos, der am 11.11.1943 in Auschwitz ermordet wurde, mit einer Lesung aus seinen Briefen und Tagebüchern. 

Josef Halmos (1876-1943) entstammte einer jüdisch-ungarischen Familie und emigrierte schon in jungen Jahren nach Deutschland. In München war er seit 1905 aktives Mitglied in der damals noch jungen Baptistengemeinde. In den 1930-er Jahren wurde er zunehmend aus seiner Freikirche ausgegrenzt und schließlich ausgeschlossen. Dennoch blieb er bis zu seinem Tod ein tief gläubiger Mensch, dem seine Gottesbeziehung über alles ging. Heute erinnern in München eine Tafel an der Baptistengemeinde, ein Eintrag im Gang der Erinnerung in der Israelitischen Kultusgemeinde und ein Epitaph am Ostfriedhof an diesen besonderen Menschen aus München.

In der Lesung blenden wir Zitate aus den Briefen und Tagebüchern von Josef Halmos in allgemeine Informationen zur Zeitgeschichte und zum gesellschaftlichen Umfeld der damaligen Zeit ein.

Musik aus „Schindlers Liste“: Stefan und Liliia Shovheniuk (Klarinette, Klavier)
Moderatorin: Maike Telkamp
Kosten: Eintritt frei, gerne Spenden.
Anmeldung: info@gcjz-m.de 
Ort: Evangelisch-freikirchliche Gemeinde München (Baptisten), Holzstraße 9 (U-Bahnen und Straßenbahnen, Haltestelle Sendlinger Tor)

Veranstalter: Evangelisch-freikirchliche Gemeinde München (Baptisten).

Kooperationspartner: Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München Oberbayern